Ritter Sport Museum

Quadratisch. Praktisch. Ritter Sport Museum.

Quadratisch. Praktisch. Ritter Sport.

Ihr kennt alle den leckersten aller Schokoladenhersteller aus dem Schwabenland? Klar, wen wir meinen, oder? Natürlich Ritter Sport? Am Wochenende waren wir im beschaulichen Buchenwald und besuchten dort das Ritter Sport Museum. Man erfährt dort allerlei über den Ursprung und die Geschichte der Schokolade und der Firma an sich. Seit mehr als unglaublichen 100 Jahren produziert Ritter Sport den süßen Suchtstoff und ist dabei im Laufe der Zeit durch Höhen und Tiefen gegangen. Es ist wie eine Zeitreise durch die wirklich imposante Unternehmensgeschichte und man versteht schnell, wie sich dieses relativ kleine Unternehmen im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen im Wandel der Zeit halten konnte: mit viel Mut zur Reflexon und permanenten Innovationswillen. Einfache Schokolade in so vielen Varianten zu entwickeln, muss man erst mal schaffen.

Somit trug Ritter Sport wohl auch zum offensichtlichen Wohlstand der Gegend um Buchenberg bei, denn wie gut es der Umgebung geht, merkt man besonders, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist: aufgeräumte Häuschen mit tollen Gärten, die Stadteigenen Gebäude sind alle gut in Schuss und die Fahrradstrecke führt an allerlei Kunstobjekten im Freien vorbei. Es lohnt sich also in zweierlei Hinsicht, Ritter Sport und Buchenberg einen Besuch abzustatten.

Kunst im Museum Ritter

Bei unserem Besuch entdeckten wir übrigens auch, dass es im Ritter Sport Museum eine Galerie mit interessanter und einzigartig geometrischer Kunst gibt: auf mehreren Stockwerken werden tolle Exponate ausgestellt, die meist in irgendeiner Form viereckig sind. Aktuell und bis zum 16. September 2018 seht ihr dort Arbeiten von Ulrich Wagner. Seine Ausstellung „Urbane Systeme“ präsentiert Werke einer gebauten Welt, bedient sich also Grundrissen oder Lageplänen von Gebäuden. Seine Bilder und Bauten wirken auf uns irgendwie inspirierend modern und seltsam 90er! Auf jeden Fall aber toll anzuschauen.

Weiß ist der Grund

In den oberen Stockwerken geht es mit einer weiteren Ausstellung und einem interessanten Titel weiter: Weiß ist der Grund! Dort präsentiert das Museum (unbunte) Werke aus der Sammlung von Marli Hoppe-Ritter. Wie der Name schon vermuten lässt, fokussiert die Sammlung die Nichtfarbe Weiß und präsentiert eine monotone Ansammlung verschiedener, sehr einfarbiger und reduzierter, aber nichtsdestotrotz wahnsinnig interessanter Bilder und Werke. Die Wirkung dieser Bilder ist ungewöhnlich, beeindruckt sie doch gerade wegen der vordergründigen Fadheit. Uns hat das sehr gefallen und wir empfehlen auch hier einen Blick auf diese spannenden Werke. Die Ausstellung „Weiß ist der Grund“ ist ebenfalls bis zum 16. September 2018 besuchbar. Eine Auswahl der Bilder findet ihr in der folgenden Galerie. Vor Ort warten eine Unmenge weiterer Arbeiten.